Kontrollierte Vokabulare, Normdaten und andere Wissensorganisationssysteme sind seit langem ein zentraler Bestandteil der Wissensorganisation. Sie werden häufig von mehreren, unterschiedlichen Institutionen bei der Erschließung von Ressourcen verwendet und verbinden somit indirekt Ressourcen zum gleichen Thema. Damit alle Einträge zu einem Thema tatsächlich gefunden werden können, müssen meist die einzelnen Kataloge bzw. Datenbanken abgefragt oder übergreifende Suchindizes aufgebaut werden. Dieser Ansatz bringt viele Schwierigkeiten mit sich. Der strategische Ansatz von SkoHub verlagert die Sach- und Inhaltserschließung konsequent ins Web, um darauf neue, leistungsfähige Discovery-Werkzeuge aufzubauen. Innovatives Merkmal der SkoHub-Infrastruktur ist die Nutzung von bilden Wissensorganisationssystemen, eine als themenorientierte Schnittstelle zwischen Publizierenden und Wissenssuchenden. Damit wird es möglich, bestimmten Themen (im Sinne von Einträgen einer Klassifikation, eines Thesaurus etc.) zu folgen und Push-Benachrichtigungen zu bekommen, sobald irgendjemand eine Ressource mit dem entsprechenden Thema inhaltlich erschlossen hat. Das SkoHub-Projekt ist entstanden als begleitendes Projekt im Rahmen des Vorprojekt Content Marktplatz NRW und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Im Kontext des NRW Landesportals kann SkoHub zur Erschließung von dezentral im Web publizierten Inhalten mit hochqualitativen Metadaten benutzt werden. Für die technische Umsetzung wurde die graphthinking GmbH beauftragt.

Websitehttps://github.com/skohub-io
Abgeschlossen2020-03-31
Ergebnis
SkoHub